Mehrere Millionen Euro Schaden

Feuer in einer Lagerhalle in Pforzheim: Brand ist gelöscht

Der Brand in einer Lagerhalle in Pforzheim ist gelöscht. Das bestätigte die Feuerwehr auf Anfrage des SWR. Verletzt wurde niemand. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

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Von Autor/in Peter Lauber, Matthias Stauss, Johannes Stier

Das Feuer in einer Lagerhalle in der Pforzheimer Oststadt ist laut Feuerwehr gelöscht. Der Brand war um drei Uhr in der Nacht auf Dienstag ausgebrochen, die große Rauchwolke war von Weitem sichtbar. Die Brandursache ist bislang noch unklar. Laut Polizei könnten heute Brandermittler das Gebäude betreten.

Feuerwehr: Halle nach Brand einsturzgefährdet

Etwa 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Pforzheim und Birkenfeld waren am Dienstag vor Ort, um das Feuer zu löschen. Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei. Der Brand war am frühen Vormittag laut Feuerwehr bereits unter Kontrolle. Die Feuerwehr musste aber Glutnester löschen und verhindern, dass das Löschwasser unkontrolliert in die Natur fließt. Außerdem sei die Halle einsturzgefährdet. Dort waren laut Polizei unter anderem Pappkartons mit Glas gelagert. Der Schaden wird aktuell auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

B10 in Pforzheim stundenlang gesperrt

Die Bundesstraße 10, die durch Pforzheim führt, musste gesperrt werden. Am frühen Mittag liefen laut Polizei noch Reinigungsarbeiten. Eine Umleitung wurde eingerichtet. Auch einige Wohnhäuser in der Nähe des Brandes waren evakuiert worden. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten laut Feuerwehr aber mittlerweile wieder zurück in ihre Häuser.

Warn-App NINA gibt Entwarnung

Die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutzes hat am Vormittag ebenfalls Entwarnung gegeben. Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die App am Morgen vor Geruchsbelästigung in Pforzheim, aber auch in Kieselbronn, Neulingen, Ispringen und Eisingen gewarnt. Laut Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer wurden keine Giftstoffe in der Luft gemessen und keine Grenzwerte überschritten.