Mit einer Betrugsmasche haben Unbekannte eine 83-Jährige dazu gebracht, zehn kleinere Goldbarren in einem Schnellkochtopf vor ihr Haus in Sternenfels-Diefenbach (Enzkreis) zu stellen.
Goldbarren im Kochtopf vors Haus gestellt: Falsche Polizisten betrügen Rentnerin
Laut Polizei in Pforzheim erhielt die Frau am vergangenen Mittwoch einen Anruf von angeblichen Polizeibeamten des Raubdezernats Pforzheim. Durch geschickte Gesprächsführung brachten die sie offenbar dazu, einen Schnellkochtopf mit den Goldbarren vor ihre Haustür zu stellen.
Irgendwann hätten die Täter den Topf samt Inhalt abgeholt, ohne Kontakt mit dem Opfer aufzunehmen, so die Polizei. Wie viel die Täter genau erbeuteten, war zunächst nicht bekannt. Eine Sprecherin der Polizei sprach von mehreren kleinen Barren im Grammbereich und einer erbeuteten Goldmenge im unteren dreistelligen Grammbereich.
Diebstahl von Goldbarren - Polizei warnt vor Betrugsmasche
Unklar ist noch, wie genau die Täter vorgingen. Man wisse auch noch nicht, welche Vorwände sie im Gespräch benutzen. Das müsse noch ermittelt werden, sagte eine Polizeisprecherin.
Die Pforzheimer Polizei betont in diesem Zusammenhang erneut, dass Polizeibeamte nie nach Geld oder Wertgegenständen fragen oder deren Auslieferung fordern. Derartige Telefongespräche sollten sofort beendet und die echte Polizei kontaktiert werden.