Tagelang lag der verunglückte Bagger bei Forbach (Landkreis Rastatt) in der Murg. Jetzt wurde er von den Einsatzkräften geborgen. Das teilte die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) dem SWR auf Anfrage mit. Das Gerät war in der Nacht auf Montag in die Murg gestürzt. Dabei war ein Arbeiter schwer verletzt worden und in ein Krankenhaus gebracht. Um Naturschäden bei der Sicherung des Baggers zu verhindern, habe man zunächst ein Bergungskonzept entwickelt und mit dem Umweltamt abgestimmt.
Nach Bagger-Unfall: Mit Seil aus der Murg gehievt
Nach Angaben der AVG lag der Bagger an einer eher schwer zugänglichen Stelle an einem Hang. Um Umweltschäden auszuschließen, habe man zu allererst die Betriebsstoffe gesichert. Von der gegenüberliegenden Seite habe man das verunglückte Gerät dann mithilfe eines weiteren Baggers und einem Seil zunächst aufgerichtet. Über zuvor aufgeschütteten Kies konnte es dann auf die andere Hangseite gezogen und auf die darüberliegende Straße gehievt werden. Dort wurde es mithilfe eines Tiefladers abtransportiert. Das Gerät sei laut AVG nicht mehr betriebsfähig.
Die entscheidenden Maßnahmen sind abgeschlossen und gelungen.
Bahnverkehr bei Forbach ohne Einschränkungen
Die AVG rechnet auch nach der Bergung nach eigenen Angaben mit keinen weiteren Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die betroffene Bahnstrecke der Linien S8 und S81 war wegen des Unfalls am Montag tagsüber gesperrt, wurde aber am selben Abend wieder freigegeben.