Großereignis für nicht-olympische Sportarten

Flagge übergeben: World Games kommen 2029 nach Karlsruhe

Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) hat am Sonntag zum Abschluss der World Games in Chengdu in China die Gastgeberfahne entgegengenommen. Die nächsten World Games finden 2029 in Karlsruhe statt.

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Von Autor/in Markus Bender

Man werde im Herzen Europas Spiele der kurzen Wege und der Nachhaltigkeit feiern, so Mentrup. Die Stadt wird als erste weltweit die Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten zum zweiten Mal ausrichten. Nach 40 Jahren kehrt das Großereignis, das alle vier Jahre und im Jahr nach den olympischen Sommerspielen ausgetragen wird, nach Karlsruhe zurück.

Karlsruhe will bei den World Games 2029 weltoffener Gastgeber sein

Mit der Ausrichtung der World Games in Karlsruhe werde die Rolle Deutschlands als Sportnation gestärkt, sagte Christiane Schenderlein (CDU), Staatsministerin für Sport und Ehrenamt in der Bundesregierung. Mit den World Games wolle man sich erneut als weltoffener Gastgeber präsentieren.

Wir werden im Herzen Europas Spiele der kurzen Wege und der Nachhaltigkeit feiern mit einer Stimmung, die nicht nur die Stadt, sondern darüber hinaus die Region und das Land erfassen wird.

Theresa Schopper (Grüne), baden-württembergische Sportministerin und Vorsitzende der Sportministerkonferenz zeigte sich beeindruckt von den sportlichen Leistungen der Athleten.

Baden-Württemberg kann sich freuen, dass die nächsten World Games 2029 wieder nach Karlsruhe kommen. Das wird ein Fest des Sports, und ich kann jedem nur empfehlen, dabei zu sein und sich das anzuschauen.

Finanzierung der World Games herausfordernd

Vor wenigen Wochen hat die Finanzierung der World Games in Karlsruhe eine wichtige Hürde genommen. Mit Verabschiedung des Bundeshaushalts soll im Herbst ein 55-Millionen-Euro-Zuschuss des Bundes für die Spiele bewilligt werden. Das Land gibt 33 Millionen. Mindestens 22 Millionen Euro muss die finanziell angeschlagene Stadt Karlsruhe selbst tragen.

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