Am Mittwoch hat der Heidelberger Zoo die sogenannte Australienwiese eröffnet. Sie ist rund 1.000 Quadratmeter groß und das neue Gehege für die Roten Riesenkängurus. Der Zoo hat rund 200.000 Euro in die Anlage investiert. Neu ist, dass es ein Podest gibt, von dem aus Zoobesucher die Kängurus aus nächster Nähe beobachten können.
Eukalyptus, Buschwerk und rote Erde - Australienwiese imitiert natürlichen Lebensraum
Die Gestaltung der neuen Känguruanlage orientiert sich am natürlichen Lebensraum der Tiere in Australien. Sie ist mit Gräsern, Buschwerk und Eukalyptus bepflanzt. Große Natursteinfelsen strukturieren das Gelände und schaffen so nach Angaben des Zoos Räume, in denen sich die Tiere zurückziehen können. Das neue Gehege ist rund 300 Quadratmeter größer als das alte. Derzeit gibt es im Heidelberger Zoo ein männliches Tier, drei weibliche und ein Jungtier. Langfristig sollen hier vier bis fünf erwachsene Kängurus und deren Jungtiere leben. Die ersten Kängurus kamen vor 25 Jahren in den Zoo.
Bei Führungen dürfen Besucher mitten rein in die Anlage
Um besondere Erlebnisse mit Tieren zu ermöglichen, bietet der Zoo künftig begleitete Rundgänge an, bei denen die Zoobesucher über eine Rampe auf die Australienwiese gehen dürfen. Wie in einem Streichelzoo seien sie dann auf Augenhöhe mit den Kängurus. So übertrage sich die Faszination der charismatischen Beuteltiere wunderbar auf die Besucher, heißt es von Seiten des Zoos.
Neues Känguru-Gehege macht Platz für Umgestaltung der Gorilla-Außenanlage
Die Australienwiese ist Teil eines größeren Umbauprojekts im Heidelberger Zoo. Ein Teil des Geländes, auf dem die Kängurus bisher untergebracht waren, wird für den Neubau der Gorilla-Außenanlage benötigt.