Ergebnisse in Wahlkreisen 276 und 277

Rhein-Neckar und Odenwald: CDU bleibt bei Bundestagswahl stärkste Kraft

Bei der Bundestagswahl im Rhein-Neckar-Kreis und im Odenwald hat die CDU erneut die meisten Stimmen geholt. Der CDU-Abgeordnete Moritz Oppelt schafft es jedoch nicht in den Bundestag.

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Stand

Im Wahlkreis 277 (Rhein-Neckar) hat der CDU-Abgeordnete Moritz Oppelt mit Abstand die meisten Stimmen geholt. Er kam auf 34,4 Prozent der Stimmen. Trotzdem schafft er es wegen der neuen Wahlrechtsreform nicht in den Bundestag. Auf Platz zwei landete Achim Köhler (AfD) mit gerade mal zwei Stimmen Vorsprung vor Lars Castellucci (SPD). Beide kamen auf 20,36 Prozent und schaffen es über die Landesliste in den Bundestag.

Der Grüne Jürgen Kretz holte gut elf Prozent der Erststimmen, Justus Heine (Linke) kam auf fünf Prozent. Für den FDP-Abgeordneten Jens Brandenburg stimmten 4,3 Prozent der Wählerinnen und Wähler.

Odenwald-Tauber: CDU klar vorn, Warken holt 43 Prozent

Auch der Wahlkreis 276 mit den Landkreisen Neckar-Odenwald und Main-Tauber ist traditionell eine CDU-Hochburg, und auch bei dieser Bundestagswahl haben die Christdemokraten deutlich die Nase vorn. Sie haben ihr Ergebnis gegenüber der Bundestagswahl von 2021 noch deutlich verbessern können: Von 30,4 Prozent im Jahr 2021 auf jetzt 36 Prozent bei den Zweitstimmen.   

Bei den Erststimmen konnte CDU-Kandidatin Nina Warken aus Tauberbischofsheim sogar knapp 43 Prozent der Stimmen auf sich verbuchen, rund sieben Prozent mehr als bei der Bundestagswahl 2021. Damit zieht sie in den Bundestag ein.

Ich hatte erwartet, dass ich mein Ergebnis verbessern würde, aber dass es nun sogar über 40 Prozent sind, freut mich sehr.

Warken sitzt mit Unterbrechungen seit 2013 im Bundestag, die 45-Jährige ist seit 2023 zudem Generalsekretärin der CDU in Baden-Württemberg.

AfD verdoppelt Ergebnis, SPD verliert kräftig, Verluste auch für Grünen

Die AfD konnte ihr Ergebnis im Wahlkreis Odenwald-Tauber nahezu verdoppeln, von 12 Prozent bei der Wahl 2021 auf jetzt knapp 24 Prozent bei den Zweitstimmen. AfD-Kandidat Johann Martel aus Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis) kommt bei den Erststimmen auf 23 Prozent und zieht somit über die Landesliste in den Bundestag ein.

Die SPD im Wahlkreis verliert fast zehn Prozent ihrer Wählerinnen und Wähler und rutscht von rund 22 Prozent (2021) auf jetzt 13 Prozent ab. Verluste auch für die Grünen: Acht Prozent der Wähler und Wählerinnen im Wahlkreis machten ihr Kreuz bei der Partei von Robert Habeck, rund drei Prozent weniger als noch 2021.

Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 276 lag mit knapp 83 Prozent noch einmal höher als bei der Wahl 2021, damals hatten 77 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Im Wahlkreis 276 sind zurzeit insgesamt 209.000 Wahlberechtigte registriert.

Bruchsal-Schwetzingen: Gutting (CDU) gewinnt erneut

Im sogenannten Spargelwahlkreis 278 Bruchsal-Schwetzingen hat der CDU-Politiker Olaf Gutting erneut die meisten Stimmen geholt. Er kam auf 36 Prozent und schafft es damit in den Bundestag. Auf Platz zwei landete Tobias Dammert von der AfD mit 22 Prozent vor Nezaket Yildirim (SPD) mit 16 Prozent.

Mannheim

Bundestagswahl: Ergebnis im Wahlkreis 275 Mannheim: Sekmen (CDU) gewinnt den Wahlkreis - verpasst den Bundestag

Melis Sekmen (CDU) hat den Wahlkreis Mannheim mit 24,7 Prozent gewonnen. Trotzdem schafft sie es nicht in den Bundestag. Isabel Cademartori (SPD) kam auf 22,5 Prozent.

Baden-Württemberg wählt SWR BW

Heidelberg

Bundestagswahl: Ergebnis im Wahlkreis 274 Heidelberg: Föhr (CDU) knapp vor Brantner (Grüne) - aber verpasst Bundestag

Alexander Föhr hat den Wahlkreis Heidelberg mit 29,16 Prozent gewonnen. Trotzdem schafft er es nicht in den Bundestag. Knapp dahinter: Franziska Brantner (Grüne) mit 27,74 Prozent.

Baden-Württemberg wählt SWR BW