Die Nachlöscharbeiten auf der Friesenheimer Insel nördlich der Mannheimer Innenstadt sind beendet. Das teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Am Dienstag waren noch bis zu 40 Einsatzkräfte vor Ort, um eventuell wieder aufflammende Glutnester sofort bekämpfen zu können. Die Brandursache ist bislang unklar.
Rauch auch in Ludwigshafen wahrnehmbar
Am Sonntagnachmittag war ein größerer Flächenbrand im Mannheimer Hafengebiet ausgebrochen. Anwohner der angrenzenden Neckarstadt wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten, Zufahrtsstraßen zum Industriehafen wurden gesperrt. Der Rauch des Feuers war weithin sichtbar. Auch aus Ludwigshafen auf der anderen Seite des Rheins in Rheinland-Pfalz meldeten Anwohner Geruchsbelästigung durch das Feuer.
Auch Feuerwehrkräfte aus den Nachbar-Landkreisen vor Ort
Über 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mannheim waren vor Ort, unterstützt wurden sie von den Feuerwehren aus dem Rhein-Neckar-Kreis, dem Kreis Bergstraße und der BASF-Werksfeuerwehr. Nach gut drei Stunden gelang es ihnen, den Flächenbrand auf zwei kleinere Brandstellen zu verkleinern.
Von dem Feuer ist eine Fläche von mehr als 30 Hektar betroffen, erklärte die Feuerwehr am Montag. Zum Vergleich: Das sind umgerechnet circa 300.000 Quadratmeter - oder grob 42 Fußballfelder. Die Windverhältnisse hätten für eine ungünstige Ausbreitung der Flammen gesorgt, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Tag der offenen Tür im Tierheim musste abgebrochen werden
Das Tierheim auf der Friesenheimer Insel hatte am Sonntag eigentlich Tag der offenen Tür. Nach Angaben der Polizei mussten die etwa 150 Besucherinnen und Besucher das Gelände aber frühzeitig verlassen. Es habe keine Verletzten gegeben, so die Polizei. Auch Tiere seien nicht in Gefahr gewesen, hieß es weiter.