Die Polizei hat am Dienstagvormittag bei Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) einen 24-jährigen Autofahrer festgenommen. Er war zuvor über die A6 gerast, offenbar um sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wollte eine Streife den Wagen zwischen der Rastanlage Hockenheim und dem Walldorfer Kreuz kontrollieren. Die entsprechenden Signale ignorierte er und gab stattdessen Gas. Mit bis zu 200 Stundenkilometern fuhr er weiter Richtung Heilbronn, teils auch über den Seitenstreifen. Dabei soll er mehrere Verkehrsteilnemer gefährdet haben.
Unfall mit Lkw auf der A6 bei Wiesloch
An der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg verließ er die Autobahn und raste über eine rote Ampel auf die B39, so die Polizei. Kurz darauf wendete das Fahrzeug, um wieder auf die Autobahn zu fahren. Dort prallte der Wagen dann mit einem Lkw zusammen, der auf der rechten Spur unterwegs war. Das Auto des 24-Jährigen wurde dabei so stark beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte.
Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss am Steuer
Die Polizei nahm den 24-jährigen Fahrer vorläufig fest. Er hatte keine Fahrerlaubnis und stand offenbar unter Drogeneinfluss. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Gegen den Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenen Fahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise durch die Fahrweise des Rasers gefährdet wurden.