Bei der Razzia in mehreren Bundesländern gegen mutmaßlich Rechtsradikale am Dienstag war auch ein Mann aus Baden-Württemberg betroffen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Celle dem SWR bestätigte, soll der Mann aus dem Enzkreis bei der Bundeswehr sein. Zunächst hatte "t-online" berichtet, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Feldjäger handeln soll.
Scharfe Waffen und Sprengmittel sichergestellt
Weitere Angaben zum Dienstgrad oder zur dienstlichen Verwendung des Verdächtigen machte die Generalstaatsanwaltschaft nicht. Es gebe nun allerdings weitere Ermittlungen, die mögliche Verbindungen zur rechten Gruppe "Nordbund" klären sollen.
Insgesamt 14 Durchsuchungen haben den Angaben nach bei der Razzia stattgefunden. Neben Baden-Württemberg auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Festgenommen wurde demnach niemand. Jedoch seien scharfe Waffen, Sprengmittel, Munition, Bargeld und Datenträger sichergestellt worden. Bei der Durchsuchung in Baden-Württemberg sei lediglich ein Datenträger beschlagnahmt worden, so die Generalstaatsanwaltschaft.
Männer sollen bewaffnete Gruppe gebildet haben
Die Männer werden verdächtigt, aus einer rechtsradikalen Gesinnung heraus eine bewaffnete Gruppe gebildet zu haben. Sie sind demnach zwischen 32 und 57 Jahre alt.