Nicht erster Brand in dem Betrieb

Großbrand in Kirchheim unter Teck gelöscht: Vor Ort gab es nicht genug Löschwasser

In einem Recyclinghof in Kirchheim-Ötlingen hat es gebrannt. Die Feuerwehr spricht von einem Großbrand. Da dort Holzhackschnitzel hergestellt werden, dauerten die Löscharbeiten an.

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Von Autor/in Frederike Hagedorn

Der Großbrand auf einem Recyclinghof mit einer Holzhackschnitzelanlage in Kirchheim-Ötlingen (Kreis Esslingen) ist nach stundenlangen Löscharbeiten gelöscht worden. Das teilte die Feuerwehr am frühen Freitagnachmittag mit. Am frühen Morgen war auf dem Betriebshof ein Feuer ausgebrochen. Es habe sich auf die Anlage, die Maschinen und Berge von Holzhackschnitzeln ausgebreitet, so die Feuerwehr. Weil die Hackschnitzelanlage etwas außerhalb von Ötlingen liegt, habe es dort keine starke Wasserversorgung gegeben.

Brennende Holzhackschnitzelanlage: Großeinsatz in Kirchheim-Ötlingen

Eine Polizeistreife hat am Freitagmorgen die Flammen im Recyclinghof in Ötlingen-Kirchheim bemerkt. Gegen 4:20 Uhr wurde der Brand gemeldet, so die Polizei. Mit 16 Fahrzeugen und fast 100 Einsatzkräften versuchte die Feuerwehr den Großbrand zu bekämpfen. Die Feuerwehr Kirchheim wurde unterstützt von Kolleginnen und Kollegen aus Wernau und Wendlingen. Die Nachlöscharbeiten waren aufwändig, da die Berge an Holzhackschnitzeln mit Hilfe von Baggern auseinander gezogen und abgelöscht werden mussten, so die Feuerwehr. Die Löscharbeiten dauerten bis kurz nach 12 Uhr.

Eine weitere Herausforderung war, dass es in der Hackschnitzelanlage keine starke Wasserversorgung gibt. Die Löschfahrzeuge mussten deshalb im Pendelbetrieb zwischen den Hydranten in Ötlingen selbst und dem Recyclingbetrieb hin und her fahren.

Bereits der zweite Brand im Recyclingbetrieb

Es ist nicht der erste Brand dieser Art in der Hackschnitzelanlage in Kirchheim-Ötlingen. Bereits 2016 entwickelte sich ein ähnlicher Vollbrand. Weil man aus dem damaligen Vorfall gelernt habe, hätten die Einsatzkräfte schneller reagieren und Wohn- und Bürogebäude besser schützen können, so die Informationen. Auch die Wasserversorgung aus Ötlingen konnte demnach schneller hergestellt werden.

Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 200.00 Euro. Verletzt wurde niemand.