Wieder Akku-Brand in Stuttgart

Tipps für den Umgang mit Akkus von E-Bike und Co

In Stuttgart hat wieder der Akku eines E-Bikes gebrannt. Immer wieder muss die Feuerwehr zu solchen Fällen ausrücken. Wie sich so etwas vermeiden lassen könnte: drei wichtige Tipps.

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Von Autor/in Katharina Kurtz

In Stuttgart-Ost hat die Feuerwehr am Montagabend einen brennenden Fahrrad-Akku auf einem Balkon gelöscht. Der Wohnungsbesitzer im vierten Stock hatte laut einer Mitteilung der Stuttgarter Feuerwehr bemerkt, wie der Akku seines Fahrrads knisterte. Er legte das Gerät auf den Balkon - dort fing der Akku an zu brennen. Auch weitere Gegenstände fingen Feuer. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen aus und konnte verhindern, dass das Feuer sich ausbreitete. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.

"In den vergangenen Monaten hatten wir immer wieder Fälle von brennenden Akkus in Stuttgart", sagte der Sprecher der Stuttgarter Feuerwehr dem SWR am Dienstag. Solche Fälle seien zwar nicht an der Tagesordnung, aber vereinzelt kämen sie immer wieder vor. "Meist sind es kleinere Akkus, ganz verschiedene, eben auch von Fahrrädern."

Warum fangen Akkus an zu brennen?

Man müsse aber nicht in Panik verfallen, so die Einschätzung des Brandexperten - und man könne als E-Biker viel für die Sicherheit seines Akkus tun. Wenn man sich daran hält, bleiben Akku-Brände laut Anand wirklich nur Einzelfälle.

Sicherheit für den Akku: 3 Tipps

Der Stuttgarter Feuerwehrsprecher Daniel Anand hat drei wichtige Tipps, wie man Brände von Akkus möglichst vermeiden kann:

  1. "Akkus dürfen nicht zu kalt oder zu heiß gelagert werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass man den Akku nicht an heißen Sommertagen oder in kalten Winternächten draußen am Fahrrad lässt."
  2. "Es ist zu empfehlen, dass Akkus nicht auf brennbarem Untergrund geladen und gelagert werden und auch nicht direkt neben brennbarem Material."
  3. "Akkus sollten möglichst nicht in der Wohnung und keinesfalls im Treppenhaus gelagert werden."

Gute Orte für die Lagerung eines Fahrrad-Akkus

Am besten sollten Akkus in einer Garage oder im Keller gelagert werden, so Anand. "Sollte man so einen Platz nicht haben, dann ist es ratsam, den Akku tagsüber zu laden, wenn man ihn beobachten kann und nicht nachts, wenn man selber schläft."