Nach einem Großbrand in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) im Januar hat die Polizei einen 57-jährigen Mann festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, Feuer in dem Haus gelegt zu haben, in dem er selbst wohnte. Er und sechs andere Menschen wurden damals verletzt. Vor dem Feuer gab es laut Polizei eine Explosion.
Rauchsäule war weithin sichtbar Brand nach Explosion in Schorndorf: Sieben Menschen verletzt
In Schorndorf im Rems-Murr-Kreis ist nach einer Explosion ein Gebäude komplett ausgebrannt. Sieben Menschen wurden laut Polizei verletzt, darunter einer schwer.
Polizei: Deutliche Hinweise auf Brandstiftung
Die Kriminalpolizei hatte einen Zeugenaufruf gestartet. Die Spuren wurden inzwischen ausgewertet, laut Polizei gibt es deutliche Hinweise auf Brandstiftung. Der 57-Jährige habe selbst in dem betroffenen Haus gewohnt. Sieben Bewohnerinnen und Bewohner sind bei dem Feuer am 19. Januar verletzt worden, er selbst schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik eingeliefert werden.
Zwischenzeitlich wurde er ins künstliche Koma versetzt. Der Mann sitzt seit Dienstag in Untersuchungshaft, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Was den Mann zu der Tat bewegt hat, ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Millionenschaden nach Brand in Schorndorf
Durch das Feuer und das Löschwasser ist laut Polizei ein Sachschaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Das Gebäude wurde teilweise auch gewerblich genutzt. Betriebe mussten alternative Räumlichkeiten suchen.
Wie es den Menschen vor Ort nach dem Brand ging, erzählte Barbara Siebert am 29. Januar:
Mehr als 140 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren damals mit mehr als 40 Fahrzeugen vor Ort.