Karlsruhe prüft Urteil

Raser-Prozess Ludwigsburg: Verurteilte Brüder legen Revision ein

Nach dem Mord-Urteil im Raser-Prozess von Ludwigsburg haben die beiden verurteilten Brüder Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird das Urteil nun prüfen.

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Von Autor/in Anna Knake

Das Landgericht Stuttgart hatte Anfang April zwei Brüder nach einem tödlichen Autorennen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Dagegen legten die beiden Brüder nun Revision ein. Das teilte das Landgericht Stuttgart am Donnerstag mit. In dem Urteil war der eine, mittlerweile 33-jährige Bruder wegen zweifachen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Der andere, mittlerweile 36-jährige Bruder erhielt wegen zweifachen versuchten Mordes 13 Jahre Haft.

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Urteilsprüfung vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe muss nun das Urteil zu dem tödlichen Autorennen in Ludwigsburg auf mögliche Rechtsfehler überprüfen. Eine erneute Beweisaufnahme findet nicht statt. Trotzdem ist davon auszugehen, dass sich eine Entscheidung über Monate hinziehen wird. Einen solchen Schritt hatte Anwalt der Brüder bereits nach der Urteilsverkündung angekündigt gehabt.

Dritter Verurteilter: Beifahrer akzeptiert Urteil

Der dritte Verurteilte, der Cousin der beiden Brüder, hat dem Landgericht Stuttgart zufolge seine Strafe akzeptiert. Er war als Beifahrer im zweiten Wagen am Rennen beteiligt und wurde zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Zuvor hatten die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung darüber berichtet.

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