Ermittlungen wegen versuchter Tötung

17-Jähriger schwer verletzt: Mann soll Auto gezielt auf Jugendlichen gesteuert haben

Am Pfingstmontag wurde ein Jugendlicher bei einem Verkehrsunfall in Kirchheim/Teck schwer verletzt. Wollte der Unfallverursacher den 17-Jährigen absichtlich überfahren?

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Von Autor/in Kerstin Rudat

Wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 36-Jährigen, der am Pfingstmontag in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Mann steht in dringendem Verdacht, das 17-jährige Unfallopfer absichtlich mit seinem Wagen angefahren und verletzt zu haben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

In Tötungsabsicht Jungen in Kirchheim/Teck angefahren?

Der 36-Jährige wurde den Angaben nach bereits am Donnerstag festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ursache des Unfalls am Pfingstmontag war laut Polizei zunächst unklar. Der 17 Jahre alte Fußgänger hatte gerade die Straße überquert, als er von dem 36-Jährigen mit seinem Auto erfasst wurde. Dabei wurde er schwer, wie sich im Nachhinein herausstellte, sogar lebensgefährlich verletzt.

Denn im Zuge der Ermittlungen durch die Unfallspezialisten der Verkehrspolizei Esslingen stellten sich die Verletzungen des 17-Jährigen als deutlich schwerer heraus als zunächst angenommen. Zudem stellten die Spezialisten fest, dass der 36-Jährige vor der Kollision seinen Wagen stark beschleunigt und zielgerichtet auf den Jugendlichen zugefahren sein muss. Ein Bremsvorgang sei ebenfalls nicht messbar gewesen.

Familiäre Streitigkeiten als mögliches Motiv

Inwieweit möglicherweise persönliche Streitigkeiten des mutmaßlichen Täters mit der Familie des Jugendlichen eine Rolle spielen, sei jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

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