Vor dem Stuttgarter Landgericht hat am Montag der Prozess gegen einen Mann begonnen, der im Januar eine 25-jährige Frau getötet haben soll. Laut Gericht soll er mit einem Küchenmesser mehrfach auf die Lehramtsstudentin eingestochen haben. Sie sei daraufhin verblutet. Der 33-Jährige ist angeklagt wegen Mordes.
Stuttgart-Ost: Mann soll aus Eifersucht getötet haben
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kannte der Tatverdächtige die Studentin aus dem Fitnessstudio und soll Kontakt zu ihr gesucht haben, den die 25-Jährige ablehnte. Der Tatverdächtige habe die Studentin dann mit einem anderen Mann im Fitnessstudio gesehen und sei eifersüchtig geworden.
Demnach wartete der Mann Mitte Januar vor ihrer Wohnung in Stuttgart-Ost. Als sie die Wohnung verlassen wollte, soll er ihr mit einem Küchenmesser mehrfach in den Hals und ins Gesicht gestochen haben. Die Studentin sei unmittelbar vor Ort gestorben und der Tatverdächtige zurück in seine Wohnung gekehrt.
Bekannte aus dem Fitnesstudio erstochen Anklage: Staatsanwaltschaft wirft 33-Jährigem Mord aus Eifersucht vor
Anklage im Fall der ermordeten 25-Jährigen in Stuttgart Ost: Die Staatsanwaltschaft wirft einem 33-Jährigen vor, die junge Frau aus übersteigerter Eifersucht erstochen zu haben.
Polizei Stuttgart ging schnell von Tötungsdelikt aus
Freunde alarmierten im Januar die Polizei, als sie bemerkten, dass die Frau längere Zeit nicht erreichbar war. Einsatzkräfte verschafften sich daraufhin Zugang zur Wohnung der 25-Jährigen und fanden das Opfer auf dem Boden liegend vor. Die Ermittler gingen daraufhin von einem Tötungsdelikt aus.
Es wurde die Sonderkommission "Chalet" der Kriminalpolizei eingerichtet. Sie hat die Ermittlungen übernommen. Im Mai erhob die Staatsanwaltschaft dann Anklage gegen den 33-Jährigen. Der Polizei zufolge war der Mann zunächst nur Zeuge in dem Verfahren gewesen. Seine Aussagen seien allerdings widersprüchlich gewesen, womit er sich verdächtig gemacht habe.