Der nach dem schlimmen Unfall mit einer Toten und sieben Verletzten gesperrte Überweg an der Stadtbahn-Haltestelle am Stuttgarter Olgaeck kann wieder genutzt werden. Nach dem tödlichen Unfall am Freitagabend waren der Weg und die Treppe zum Bahnsteig aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, weil der Unfallfahrer mit seinem Luxus-Geländewagen das Geländer weggerissen hatte. Nun wurde ein provisorisches Geländer aus Holzbalken montiert.
Unfallfahrer riss Geländer am Olgaeck mit seinem Wagen komplett um
Eine sichere Nutzung von Weg und Treppe zum Bahnsteig sei nach dem Unfall nicht mehr möglich gewesen, teilte die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) mit. Nun wurde der Überweg provisorisch wieder hergerichtet. An dieser Stelle befanden sich zuvor Metallgeländer, um die Fußgänger zwischen der Straße und den Stadtbahngleisen zu schützen und den Fußgängerverkehr zu lenken.
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Viele umgingen die Absperrungen oder kletterten darüber
Zwischenzeitlich war der Bahnsteig der Haltestelle für die Linien Richtung Bopser und Fernsehturm nur am oberen Zugang zu erreichen. Das war vielen Fußgängerinnen und Fußgängern offenbar zu weit. Immer wieder konnte man Menschen dabei beobachten, wie sie direkt auf die Kreuzung liefen und damit die Absperrungen an der Unfallstelle umgingen oder sogar überkletterten, um die B27 an dieser Stelle zu überqueren. Schon am Samstag direkt nach dem Unfall hatte ein Vertreter des Fußgänger-Vereins FUSS e.V. kritisiert, dass die Absperrungen die Unfallstelle eigentlich noch gefährlicher machten. Die Stadt Stuttgart prüft laut einem Sprecher, welche Maßnahmen für bessere Verkehrssicherheit ergriffen werden müssen.
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Nach tödlichem Unfall: Noch ein Kind im Krankenhaus
Das Klinikum Stuttgart teilte mit, dass die bei dem Unfall Verletzten großteils das Krankenhaus wieder verlassen konnten. Noch ein Kind werde stationär im Klinikum behandelt. Bei dem Unfall waren fünf Kinder verletzt worden, teils lebensgefährlich.