Mehrere Personen haben am Montagmorgen gegen 9:45 Uhr an der Eichendorffschule in Böblingen über Atemwegsbeschwerden und Hustenreiz geklagt. Die Schule wurde daraufhin geräumt, 350 Menschen mussten das Gebäude laut Polizei verlassen. 13 Personen wurden leicht verletzt.
13 Verletzte, vier mussten ins Krankenhaus
Rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren den ganzen Tag über im Einsatz. Acht Erwachsene und fünf Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren wurden den Angaben nach leicht verletzt. Sie klagten über leichte Atemwegsbeschwerden und Hustenreiz. Der Rettungsdienst versorgte die Betroffenen, drei der Kinder und ein Erwachsener kamen vorsorglich in ein Krankenhaus.
Stechender Geruch in Firma Stuttgart: Pfefferspray an Schule und Gefahrstoff-Verdacht
Die Stuttgarter Feuerwehr ist am Montagvormittag innerhalb kurzer Zeit zwei Mal ausgerückt. Ein Einsatz führte sie an eine Grund- und Hauptschule.
Die Schülerinnen und Schüler wurden laut Polizei durch Feuerwehr und Schulleitung in angrenzenden Gebäuden betreut. Die Eltern der Kinder und Jugendlichen seien informiert worden und holten ihre Kinder ab, die älteren Schülerinnnen und Schüler durften selbst nach Hause gehen. Der Unterricht an der Grund- und Werkrealschule fiel für den restlichen Tag aus.
Welcher Reizstoff es war, ist nach wie vor unklar
Am Nachmittag führte die Feuerwehr nach eigenen Angaben Überprüfungen und Messungen im Schulgebäude durch. Laut Polizei handelt es sich bei dem Stoff um einen Reizstoff, aber keinen Gefahrstoff. Bis zum Ende des Tages konnte nicht eruiert werden, um was für einen Reizstoff es sich gehandelt hatte und ob er in der Schule ausgetreten war oder beispielsweise jemand Pfefferspray versprüht hatte. Der Herdweg in Böblingen war aufgrund des Einsatzes für einige Stunden teilweise gesperrt.