Mehrere Einfangversuche erfolglos

Nach Angriff auf Helfer: Polizei erschießt entlaufenes Rind

Im Kreis Böblingen ist am Sonntag ein Rind von der Polizei erschossen worden. Das Tier hatte zuvor einen Helfer verletzt und konnte trotz mehrerer Versuche nicht gefangen werden.

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Von Autor/in Loris Hoffmann

Insgesamt drei Rinder sind am Sonntagmorgen auf einer Weide zwischen Kuppingen und Nufringen (beide Kreis Böblingen) ausgebrochen und anschließend auf eine Kreisstraße gerannt. Das hat die Polizei auf SWR-Anfrage mitgeteilt. Der Besitzer der Tiere, ein Landwirt, habe kurze Zeit später den Ausbruch seiner Tiere gemeldet.

Kreisstraße wurde gesperrt

Laut Polizei liefen die Rinder mehrmals auf die Straße, weshalb diese zeitweise gesperrt wurde. Der Feuerwehr sei es zunächst gelungen, zwei Rinder mithilfe eines provisorischen Zauns unversehrt einzufangen. Das dritte Rind sei auf den Feldern bei einer anderen Straße wenige Kilometer entfernt entdeckt worden.

Dort versuchte die Feuerwehr ebenfalls, das Tier mithilfe eines provisorischen Zauns einzufangen, so die Polizei. Dabei seien jedoch mehrere Versuche gescheitert. Im weiteren Verlauf habe das Rind einen Helfer angegriffen und diesen verletzt. Aufgrund der Gefahr für Unbeteiligte sei das Tier dann erschossen worden.

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Loris Hoffmann
Porträtfoto von Loris Hoffmann

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