Beamter gehörte zur Polizei-Eskorte

Tödlicher Unfall bei Viktor-Orbán-Besuch in Stuttgart: Prozess beginnt

Ein Polizist wurde während der Fußball-Europameisterschaft tödlich verletzt. Deshalb steht nun eine 70-jährige Autofahrerin vor Gericht.

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Von Autor/in Werner Trefz

Am Amtsgericht Stuttgart hat am Mittwoch der Prozess gegen eine 70-jährige Frau begonnen, die im Sommer vergangenen Jahres den Tod eines Polizisten verursacht haben soll. Die Frau hatte mit ihrem Auto in Stuttgart-Degerloch das Motorrad eines Polizisten erfasst. Der 61-Jährige gehörte zu einer Eskorte, die während der Fußball-Europameisterschaft den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán von der Innenstadt zum Flughafen begleitete.

Polizist starb infolge des Unfalls

Der Polizist wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch am gleichen Tag starb. Ein zweiter Beamter erlitt schwere Verletzungen. Der Frau wird deshalb fahrlässige Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung vorgeworfen. Sie sei in den Kreuzungsbereich eingebogen, obwohl dieser durch ein Polizeimotorrad abgesperrt gewesen sei, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

Trauermarsch für verunglückten Polizisten

Im Juli 2024 nahmen Polizistinnen und Polizisten im Rahmen einer großen Gedenkfeier Abschied von ihrem verstorbenen Kollegen. Bei einem Trauermarsch in Stuttgart trugen sie ein Porträt des Kollegen. An der Gedenkfeier nahmen unter anderem auch Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz teil.

Stuttgart

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Vor fast einem Jahr ist bei einer Eskorte für den ungarischen Regierungschef in Stuttgart ein Polizist ums Leben gekommen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft eine Seniorin angeklagt.

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