Für mehr Sicherheit im Gedränge

Straßburger Weihnachtsmarkt eröffnet: Neues Konzept gegen Überfüllung

Am Mittwochnachmittag hat in Straßburg der Weihnachtsmarkt begonnen. Bis zum 27. Dezember erwartet die Stadt mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher. Es gibt Neuerungen.

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Von Autor/in Christine Veenstra

Es glänzt und glitzert wieder rund um die große Tanne auf der Place Kléber und eigentlich in der gesamten Straßburger Innenstadt. Der Straßburger Weihnachtsmarkt ist eröffnet, die ersten Besucherinnen und Besucher sind unterwegs. Für den Handel startet jetzt das große Geschäft, für die Stadt beginnt eine Zeit im Ausnahmezustand. Mehr als 1.000 Sicherheitskräfte sind im Laufe der kommenden Wochen Zentrum im Einsatz.

Dabei geht es dieses Mal nicht nur um Terrorabwehr oder Taschendiebe, sondern auch um Risiken durch eine übervolle Innenstadt, wie der zuständige Präfekt Jacques Witkowski vorab betont hat. Denn im vergangenen Jahr war es in einigen Bereichen so voll, dass Besucherinnen und Besucher nicht mehr weiter- und Sicherheitskräfte nicht mehr durchkamen.

Die große Tanne steht. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg ist eröffnet.
Die große Tanne steht. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg ist eröffnet. Die Stadt rechnet auch 2024 mit einem Besucheransturm.

Regeln fürs Wochenende auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt

An Wochenenden, die besonders frequentiert sind, gilt deshalb in diesem Jahr eine Laufrichtung für bestimmte Sträßchen und Gassen. Auf der Place Kléber, wo sich Besucherinnen und Besucher häufig drängen, gibt es keine Verzehrbereiche. Die Menschen sollen dort eben nicht in Gruppen herumstehen und Glühwein trinken, weil das den Besucherverkehr zu sehr ins Stocken bringt.

Christine Veenstra berichtet in SWR4 über den Weihnachtsmarkt 2024 in Straßburg:

Per Auto soll die Stadt an Wochenenden über eine wichtige Zufahrtsstrecke nicht erreichbar sein: Auf der M35 wird die Abfahrt "Place des Halles" gesperrt. Die Menschen sollen eine Alternativstrecke nehmen, an der es zusätzliche Parkplätze gibt. Autofahrerinnen und -fahrer sollen insgesamt früher in Richtung öffentlicher Verkehrsmittel gelenkt werden.

Bei Überfüllung hält Straßburger Tram nicht im Zentrum

Mit den Verkehrsbetrieben CTS ist allerdings vereinbart worden, dass die Tram bei zu viel Andrang die Innenstadt-Haltestelle "Homme de Fer" nicht mehr anfährt.

Sonst bleibt aber vieles wie zuletzt: Stichprobenartige Zugangskontrollen, viel Polizei und Militär und auch Drohnenüberwachung soll es wieder geben.

Der Markt wird bis zum 27. Dezember täglich von 11:30 Uhr bis 21 Uhr geöffnet sein. Ausnahmen sind der 24. und 25. Dezember. Da schließen die Buden schon um 18 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt zog im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Besucher an. Laut der Stadt Straßburg ist er mittwochs, samstags und sonntags am stärksten frequentiert.

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Christine Veenstra
Bild von SWR-Redakteurin Christine Veenstra