Schweiz senkt Steuerfreibetrag für Einkaufstouristen

Einkaufen in Deutschland ist für viele Schweizer wegen der niedrigen Preise attraktiv. Der Einkaufstourismus ist dem Schweizer Einzelhandel aber ein Dorn im Auge. Jetzt handelt die Regierung in Bern.

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Von Autor/in SWR

Die Schweizer Regierung will zum Schutz des heimischen Einzelhandels den Einkaufstourismus an der Grenze eindämmen: Die Schweiz halbiert den Wert von Einkäufen für den Privatgebrauch, die steuerfrei eingeführt werden dürfen. Das teilte das Finanzministerium mit. Das heißt: Schweizer Einkaufstouristen dürfen ab nächstem Jahr nur noch Waren im Wert von 150 Franken (rund 160 Euro) steuerfrei aus dem Ausland in die Schweiz einführen. Bisher war der Freibetrag mit 300 Franken doppelt so hoch. Wird dieser Freibetrag überschritten, wird in der Schweiz eine Mehrwertsteuer von rund acht Prozent fällig.

Peter Vogl ist Inhaber eines Sportgeschäfts in Lörrach. Er fürchtet, dass der Umsatz sinken könnte. Etwa jeder dritte Kunde stammt aus der Schweiz. Die Schweizer sind für Peter Vogl ein wichtiger Kundenstamm. Aber nicht nur für ihn, auch für andere Einzelhändler entlang der Grenze.

Bern

Nur noch 150 statt 300 Franken Schweiz senkt Steuerfreibetrag für Einkaufstouristen

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