Gebäude offenbar unbewohnt

Wegen Waldbrandgefahr: Brennendes Haus bei Dogern löst Großeinsatz aus

Der Brand eines leer stehenden Hauses bei Dogern (Kreis Waldshut) hat am Samstagvormittag für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Grund: Wegen seiner Lage drohte Waldbrandgefahr.

Teilen

Stand

Von Autor/in Jan Lehmann

Am Samstagmorgen, gegen 8:40 Uhr, wurde der Polizei eine Rauchsäule im Eschbacher Tal im Wald bei Dogern gemeldet. Dort stand ein Wohnhaus in Brand, das nach bisherigen Erkenntnissen unbewohnt war. Die Feuerwehr rückte trotzdem mit zehn Fahrzeugen und 75 Einsatzkräften an. Auch das Rote Kreuz war zur Sicherheit vor Ort.

Feuerwehrleute bei einem brennenden Haus im Wald
Das brennende Haus im Wald bei Dogern war offenbar unbewohnt.

Waldbrandgefahr: Feuerwehr setzt Drohnen ein

Denn das Feuer hätte von dem von Wald umgebenen Haus auf die Bäume überspringen können. Die Feuerwehr flog das Gebiet sicherheitshalber mit Drohnen ab. Die Löscharbeiten in dem schwer zugänglichen Gelände waren herausfordernd. Die Brandbekämpfer kamen über einen schmalen Waldweg nur mühsam an das Haus heran. Da ein naher Bach trocken gefallen war, mussten lange Wasserleitungen durch den Wald gelegt werden.

Am späten Vormittag gab die Polizei jedoch Entwarnung - das Feuer sei unter Kontrolle. Die Feuerwehr wollte aber den Tag über weiter Brandwache halten. Zur Ursache des Feuers und zum entstandenen Sachschaden konnten die Beamten zunächst keine Angaben machen. Angesichts der aktuell hohen Waldbrandgefahr hatte der Landkreis Waldshut kürzlich das Grillen im Wald sowie bis zu 100 Meter davon entfernt auch an ausgewiesenen Feuerstellen verboten.