Fliegen brachten Erreger in Hochwasserbehälter

Entwarnung: Leitungswasser in Metzingen wieder ohne Abkochen trinkbar

In Metzingen (Kreis Reutlingen) mussten Anwohner Trinkwasser abkochen, weil Fliegen in den Wasserhochbehälter gelangt waren. Jetzt ist das Leitungswasser wieder sauber.

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Von Autor/in Judith Hüwelmeier

Das Abkochgebot in Metzingen ist aufgehoben, teilten die Stadtwerke auf SWR-Anfrage mit. Anwohnerinnen und Anwohner müssen Leitungswasser in den Metzinger Stadtgebieten Harthölzle, Bongertwasen, Neugreuth, Millert, Reisach und Ösch nicht mehr abkochen, wenn sie es trinken wollen.

Keine Keimbelastung mehr im Trinkwasser

Das Wasser entspreche wieder "uneingeschränkt der strengen Trinkwasserverordnung und weist keinerlei Keimbelastungen mehr auf", so die Stadtwerke Metzingen. Das gelte für das gesamte Trinkwassernetz der Stadtwerke.

Trotzdem werde das Wassernetz weiterhin gechlort und gespült. Der Chlorgehalt sei gesundheitlich unbedenklich und werde schrittweise reduziert, so die Stadtwerke weiter. In den nächsten zwei Wochen sei deshalb noch ein leichter Chlorgeruch wahrnehmbar.

Fliegen brachten Erreger in Wasserhochbehälter

Das Abkochgebot bestand seit dem 25. Juli. Es hatte vor allem in Alten- und Pflegeheimen und in Kindertagesstätten für erheblichen Mehraufwand gesorgt. Grund für das verunreinigte Wasser waren krankheitserregende Keime und Bakterien, die laut Stadtwerke von gewöhnlichen Fliegen stammten, die in einen Wasserhochbehälter gelangt waren. Der betroffene Wasserbehälter war vom Wassernetz genommen worden. Er wurde geleert, gespült und gereinigt.

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