Täter weiter unbekannt

Brand in Umspannwerk Reutlingen: Ermittler sehen keinen Zusammenhang zu anderen Vorfällen

Nach Angriffen auf die Stromversorgung in Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen ist ein Tatverdächtiger in Haft. Mit dem Reutlinger Stromausfall soll er nichts zu tun haben.

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Von Autor/in Catharina Straß

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Umspannwerk in Reutlingen Anfang Juni sehen die Ermittler keine Verbindung zu ähnlichen Vorfällen in anderen Bundesländern. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt.

Auch in Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen hatte es im September mehrere Angriffe auf Umspannwerke und Stromleitungen gegeben. Binnen weniger Tage soll der inzwischen identifizierte mutmaßliche Täter mehrere Knotenpunkte der Stromversorgung mit Sprengvorrichtungen angegriffen haben.

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Brand in Umspannwerk: Weiter keine Hinweise auf den Täter

Die Ermittlungsbehörden aus Baden-Württemberg hätten ihre Erkenntnisse regelmäßig mit denen der anderen Bundesländer abgeglichen. Hinweise auf eine Verbindung zu dem Vorfall in Reutlingen gebe es laut einem Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart jedoch nicht.

Während der mutmaßliche Täter der neueren Anschläge gefasst ist, gibt es nach Angaben der Ermittler weiterhin keine Hinweise auf den Täter oder auf das Motiv im Fall Reutlingen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts sowie des Staatsschutz- und Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg dauern weiter an.

Der oder die Täter waren im Juni auf das Gelände des Umspannwerks in Reutlingen gelangt und hatten mithilfe von brennenden Reifen und Benzin an mehreren Stellen Feuer gelegt. Die Folge war ein knapp dreitägiger Stromausfall in und um Reutlingen.

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