Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Umspannwerk in Reutlingen Anfang Juni sehen die Ermittler keine Verbindung zu ähnlichen Vorfällen in anderen Bundesländern. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt.
Auch in Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen hatte es im September mehrere Angriffe auf Umspannwerke und Stromleitungen gegeben. Binnen weniger Tage soll der inzwischen identifizierte mutmaßliche Täter mehrere Knotenpunkte der Stromversorgung mit Sprengvorrichtungen angegriffen haben.
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Nach dem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen prüfen Sicherheitskreise eine gezielte Tat. Die Hinweise erinnern an einen ähnlichen Vorfall in Berlin.
Brand in Umspannwerk: Weiter keine Hinweise auf den Täter
Die Ermittlungsbehörden aus Baden-Württemberg hätten ihre Erkenntnisse regelmäßig mit denen der anderen Bundesländer abgeglichen. Hinweise auf eine Verbindung zu dem Vorfall in Reutlingen gebe es laut einem Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart jedoch nicht.
Während der mutmaßliche Täter der neueren Anschläge gefasst ist, gibt es nach Angaben der Ermittler weiterhin keine Hinweise auf den Täter oder auf das Motiv im Fall Reutlingen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts sowie des Staatsschutz- und Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg dauern weiter an.
Der oder die Täter waren im Juni auf das Gelände des Umspannwerks in Reutlingen gelangt und hatten mithilfe von brennenden Reifen und Benzin an mehreren Stellen Feuer gelegt. Die Folge war ein knapp dreitägiger Stromausfall in und um Reutlingen.