Dass Feuerwehrleute im eigenen Feuerwehrhaus im Einsatz sind, ist eher selten. In Rosenfeld-Brittheim (Zollernalbkreis) war es aber so, Anfang des Jahres in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar. Da hat es im Feuerwehrhaus in Brittheim gebrannt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Hechingen Ermittlungen zu diesem Feuer aufgenommen. Es geht um den Verdacht der Brandstiftung.
Das hat eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber dem SWR bestätigt. Ob es schon konkrete Hinweise auf einen oder mehrere Tatverdächtige gibt, wollte die Staatsanwaltschaft aber nicht sagen.
Feuer bleibt rätselhaft
Warum der Brand bei der Feuerwehr in Brittheim ausgebrochen ist, ist noch unklar. Ein 22-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Offenbar - so der Stand der Ermittlungen - hat er sich zuerst am Feuerwehrhaus aufgehalten und ist dann zu einer Veranstaltung in den benachbarten Ortsteil Bickelsberg gefahren. Anschließend ist der junge Mann mit anderen Personen zum Feuerwehrhaus Brittheim zurückgekehrt. Später wurde er dort schwer verletzt aufgefunden. Vier weitere Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt.
Brand schnell gelöscht
Der Einsatz der Feuerwehr war in jener Januarnacht schnell beendet. Nach nur einer Viertelstunde waren die Flammen bereits gelöscht. Durch den Brand ist nach Schätzungen der Polizei ein Schaden in Höhe von bis zu 100.000 Euro entstanden.