Insgesamt 72 Gruppen, Narrenzünfte aus der Nachbarschaft, von der Schwäbischen Alb, vom Heuberg, Musikvereine und Fasnetskapellen bewegten sich durch Rottenburgs dicht gefüllte Straßen. Tausende Fasnetsfans wollten sich einen der Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fasnet keinesfalls entgehen lassen.
Dabei waren auch etliche private Gruppen am Straßenrand, die jedes Jahr in anderer Verkleidung kommen. Zum Beispiel eine Freundesclique als Mensch-ärgere-dich-nicht-Figuren. Sie hatten sogar ihren eigenen Grill dabei.
In Großengstingen ist es am Samstag rundgegangen
In Großengstingen (Kreis Reutlingen) ist es am Samstag schon in aller Herrgottsfrühe mit reichlich Remmidemmi losgegangen: die Lombakabell der Narrenzunft Großengstingen ist ab 6:00 Uhr mit Pauken und Trompeten durch Engstingen gezogen.
Bei dem, was die Lomba Katzenmusik nennen, war es garantiert vorbei mit Schlaf, egal, ob Mensch oder Haustier. Und das ist vielen Leuten bestimmt sogar recht gewesen, denn so kamen sie pünktlich zum Narrengottesdienst um 9:30 Uhr in die St. Martinskirche in Großengstingen. Dort hatte die Kirchenorgel frei und die Lombakapell hat übernommen. Sogar der Pfarrer hat in der närrischen Reimform gesprochen.
Höhepunkt am Samstagmittag
Höhepunkt am Fasnetssamstag ist der Umzug gewesen: ab 13:30 Uhr zogen 72 Gruppen inklusive Guggenmusik und Lumpenkapellen durch die Straßen Engstingens.