"Türen auf mit der Maus"

Am Aktionstag übernehmen Kinder das Labor der Uniklinik in Tübingen

Einmal hinter die Kulissen schauen: Die Maus macht´s möglich! "Türen auf mit der Maus“ hieß es am Feiertag im Labor der Uniklinik Tübingen. Rund 60 Kinder waren dabei.

Teilen

Stand

Mehr als 770 Vereine, Unternehmen und Einrichtungen in ganz Deutschland haben ihre Türen geöffnet und spannende Blicke hinter die Kulissen ermöglicht. Beim Aktionstag der "Sendung mit der Maus" des WDR hat auch die Universität Tübingen mitgemacht.

Junge Forscherinnen und Forscher erobern das Labor

Schnell hinein in die Laborkittel, Hauben aufsetzen und Plastikschützer über die Schuhe ziehen, dann kann´s losgehen! Am Donnerstag übernimmt der Nachwuchs Reagenzgläser, Pipetten und Apparate! Mit dabei mehr als 30 Mitarbeiter des Instituts für Bildgebung und Radiopharmazie der Uniklinik und natürlich die Maus. Sie hat ihren Freund mitgebracht, den kleinen blauen Elefanten. Denn der hat ein Problem.

Der blaue Elefant braucht Hilfe

Böse Bauchschmerzen plagen das Rüsseltier. Aber warum nur? Das wollen die jungen Forscherinnen und Forscher herausfinden. Im Labor der Uniklinik kein Problem, denn dort steht ein riesiger Apparat, mit dem man in Menschen und sogar in Spielsachen hineinschauen kann: ein Magnetresonanztomograph, kurz MRT. Also ab in die Röhre, kleiner Elefant!

Kinder in Laborkitteln stehen vor einem MRT-Gerät und lassen sich von Forschern erklären, wie das geht. Die Uniklinik Tübingen hatte zum Aktionstag "Türen auf mit der Maus" eingeladen.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Bildgebung und Radiopharmazie haben den Kindern alles ganz genau erklärt. Beim MRT konnten sie sehen, wie stark magnetisch das Gerät ist. Magdalena Knöller

Problem erkannt: Eine Kirsche im Bauch

Das Computerbild zeigt die Frucht samt Kern und Stiel im Magen, noch nicht mal gekaut. Kein Wunder, dass das weh tut. Aber zum Glück kann dem Elefanten geholfen werden. Wie? Das finden die Kinder nach und nach heraus. Am Ende ist dann alles gut: Patient geheilt, die Kinder stolz und glücklich.

Kinder in Laborkitteln und mit Schutzhauben lernen in einem Labor der Uniklinik Tübingen pipettieren.
Eine Station war auch ein Labor, in dem die Kinder pipettieren gelernt haben - ganz vorsichtig und nicht zu schnell. Im Anschluss hat jede und jeder einen "Pipettierführerschein" bekommen. Magdalena Knöller

Louis, der extra aus Stuttgart angereist ist, hat gleich zwei Medikamente gegen schlimme Kirschen-Bauchschmerzen entdeckt. Die neunjährige Charlotte aus Tübingen fand die Arbeit mit Schutzbrille und Pipette im Labor einfach cool. Und Emilia ist sich nach dem Maus-Aktionstag sicher: Sie will später einmal die Welt erkunden und sehr viel erforschen.