Insolvenz der REIFF-Gruppe

Stellenabbau bei REIFF: 160 Arbeitsplätze müssen weg, davon 90 in Reutlingen

Das Familienunternehmen REIFF aus Reutlingen ist insolvent. Die Firmenleitung bestätigt, dass 160 Stellen vorraussichtlich wegfallen. Das soll ohne Kündigungen gehen.

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Das Familienunternehmen REIFF in Reutlingen hatte im Sommer 2025 vorläufige Insolvenz beantragt. Das niederländische Unternehmen Eriks will die Reiff-Gruppe voraussichtlich in wenigen Wochen kaufen. Eriks würde, wenn es zum Verkauf kommt, drei Standorte von Reiff schließen, in Offenburg, Leibzig und Chemnitz. Deshalb müssen Stellen abgebaut werden.

160 Stellen weniger: Was passiert mit den Betroffenen?

In der Sparte "Technische Produkte" arbeiten bei REIFF rund 450 Menschen. Der Stellenabbau soll laut Geschäftsleitung ohne Kündigungen funktionieren. Betroffene sollen in eine Transfergesellschaft wechseln können. Da können sie sich bis zu zehn Monate lang weiterqualifizieren und auf eine neue Arbeitsstelle vorbereiten.

Insolvenzverfahren sollte Chance für das Reutlinger Unternehmen sein

Man wolle das Insolvenzverfahren für mehr Wettbewerbsfähigkeit nutzen, so Geschäftsführer Alec Reiff. In den ersten Monaten nach Start der Insolvenz hatten die Beschäftigten ihr Gehalt von der Arbeitsagentur bekommen. Das über hundert Jahre alte Familienunternehmen REIFF verkauft technische Produkte und stellt beispielsweise auch Kupplungen und Atemschutzmasken her.

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Klara Keuthen
Klara Keuthen ist Reporterin für Social Media, Online, Hörfunk und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen .

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