Wirtschaftskrise trifft metallverarbeitendes Unternehmen

Firma Sauter aus Metzingen ist insolvent - Beschäftigte bekommen trotzdem Geld

Das metallverarbeitende Unternehmen Sauter Feinmechanik aus Metzingen hat Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb läuft erstmal weiter. Auch Geld bekommen die Beschäftigten.

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Von Autor/in Ingemar Koerner

Das Unternehmen Sauter Feinmechanik aus Metzingen (Kreis Reutlingen) ist insolvent. Vorerst läuft aber alles weiter wie gehabt, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters dem SWR. Aufträge würden bearbeitet und die Beschäftigen auch Geld bekommen.

Beschäftigte von Sauter aus Metzingen bekommen Insolvenzgeld

Die 240 Beschäftigten bei Sauter in Metzingen bekommen für die Monate November, Dezember und Januar Insolvenzgeld. Das entspricht ihrem Nettogehalt. Bezahlt werde es von der Agentur für Arbeit, so der Sprecher des Insolvenzverwalters. Momentan laufe der Betrieb ganz normal weiter, der Insolvenzverwalter mache sich ein Bild von der Situation. Ziel ist laut Mitteilung, dass ein Investor für das angeschlagene Unternehmen gefunden werde.

"Ganz normales Insolvenzverfahren"

Die Gewerkschaft IG Metall bezeichnet das Insolvenzverfahren als "ganz normal", so ein Sprecher. Der Insolvenzverwalter arbeite sich nun durch das Zahlenwerk. Er prüfe, wie das Unternehmen weitergeführt und die Arbeitsplätze gesichert werden können.

Hintergrund der Schwierigkeiten ist, dass Sauter zurzeit offene Rechnungen nicht bezahlen kann. Als Auslöser sieht der Sprecher des Insolvenzverwalters Schwierigkeiten in der gesamten Branche der Metallverarbeitung. Dem stimmt der Sprecher der IG Metall zu. Für ihn spiele auch die Konjunktur eine Rolle. Zudem sei die Auftragslage ein Thema.

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