Vater beim Skifahren in Österreich verunglückt

Sohn suchte ihn stundenlang - Bergrettung fand den Mann aus Trossingen tot

Rund drei Stunden lang hat ein 15-jähriger Jugendlicher aus Trossingen seinen Vater im österreichischen Skigebiet Silvretta Montafon gesucht. Die Bergrettung fand ihn leblos.

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Stand

Von Autor/in Ingemar Koerner

Beim Skifahren in Österreich ist am Freitag ein 61-jähriger Mann aus Trossingen (Kreis Tuttlingen) gestorben. Sein 15-jähriger Sohn hatte ihn stundenlang gesucht. Die Bergrettung fand den Vater schließlich leblos, unter einem Baum im Schnee liegend.

Vater und Sohn fuhren mit ihren Ski abseits der Piste

Vater und Sohn wollten im österreichischen Skigebiet Silvretta Montafon abseits der Piste Richtung Tal fahren. Doch der 61-jährige Vater kam nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Rund drei Stunden lang suchte sein 15-jähriger Sohn nach ihm. Dann verständigte der Jugendliche die Liftgesellschaft und die Polizei. Die konnte das Handy des Vater orten.

Bergrettung findet Skifahrer tot

Der Mann aus Trossingen wurde schließlich leblos gefunden, berichtet die Landespolizeidirektion Vorarlberg am Samstag. Der Vater war wohl gestürzt, so ein Sprecher auf Nachfrage des SWR. Eine Lawine sei nicht abgegangen. Die Bergrettung war mit rund 30 Personen im Einsatz. Bei der Suche waren auch drei Drohnen, ein Rettungshubschrauber und neun Polizeikräfte beteiligt.

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Autor/in
Ingemar Koerner
Ingemar Koerner ist Reporter für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.
Onlinefassung
Anette Hübsch
Anette Hübsch ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.

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