Landgericht Ulm

Anwohner sticht auf Autofahrer ein: Prozess wegen versuchten Mordes

Ein Streit um die Fahrweise in einer verkehrsberuhigten Zone hat in Ulm offenbar zu einer schweren Gewalttat geführt. Ein Anwohner stach auf einen Autofahrer ein. Nun steht er vor Gericht.

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Weil er mit einem Klappmesser auf einen Autofahrer eingestochen haben soll, steht seit Freitag ein 49-jähriger Mann vor dem Ulmer Landgericht. Der Vorwurf lautet versuchter Mord.

Streit in Ulm in einer verkehrsberuhigen Zone

Laut Anklage geht es um einen Streit Mitte Januar 2026 in Ulm-Böfingen. Ein Autofahrer soll damals zu schnell in einer verkehrsberuhigten Zone gefahren sein. Das habe einen Anwohner dermaßen aufgeregt, dass es zum Streit kam. Der 49-Jährige soll schließlich ein Klappmesser gezückt und auf den 41-jährigen Autofahrer eingestochen haben. Der Mann habe sich gewehrt und den Angreifer zu Boden gestoßen.

Autofahrer durch Stiche schwer verletzt

Der Angreifer soll Arm und Oberkörper getroffen haben. Deshalb geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Anwohner den Fahrer habe töten wollen. Das Opfer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Drei Verhandlungstage sind für den Prozess angesetzt.

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SWR

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