Schlauchboote, selbstgebastelte Flöße und natürlich die Themenboote: In Ulm hat das traditionelle Nabada am Schwörmontag bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden. Dabei hatte es bis zum frühen Nachmittag geregnet.
Themenboote nehmen die aktuelle Politik aufs Korn
14 Themenboote trieben bei mäßiger Strömung die Donau hinunter - und nahmen traditionell die Stadtpolitik, aber auch das Weltgeschehen auf die Schippe. Von einem Boot, auf dem eine Miniatur des Ulmer Münsters aufgebaut war, zu einer großen Friedenstaube auf einem Panzer aus Pappe war auf der Donau viel zu sehen.
Zehntausende Menschen an beiden Ufern verfolgten das Spektakel, das die tausenden Menschen auf der Donau boten. "Die Leute, die von überall herkommen. Es ist fast ein Welttreffen hier an der Donau", sagte eine begeisterte Besucherin dem SWR.
Wasser-Umzug dauert länger als noch 2024
Ganz leicht war der Einstieg ins Wasser für die Nabader in diesem Jahr nicht: An der Iller stieg der Pegel, die Strömung nahm zu. Die Organisatoren riefen die meist jungen Leute dazu auf, nicht zu früh in die Gummiboote zu steigen. Das bunte Treiben auf der Donau zwischen Ulm und Neu-Ulm dauerte dann eine gute Stunde. Vor einem Jahr hatte das Nabada wegen der starken Strömung der Donau nur etwa 45 Minuten gedauert.
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Vom 18. bis zum 21. Juli findet in Ulm das traditionsreiche Schwörwochenende mit vielen Highlights statt. Erfahre hier alles zum Programm und Geschehen vor Ort.
Insgesamt "ruhiges und geordnetes" Fest beim Nabada auf der Donau
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verzeichnete in einer ersten Bilanz neun medizinische Versorgungen während des Nabada "größtenteils aufgrund von Alkoholkonsum oder kleineren Schnittverletzungen". Insgesamt zehn Menschen mussten die Wasserrettungsorganisationen medizinisch versorgen. Deutlich mehr zu tun bekamen die Rettungsdienste an Land, die dennoch von einem "sehr ruhigen" Schwörmontag sprechen.
Beim Nabada mussten zwei Dutzend Personen behandelt werden, fünf davon kamen ins Krankenhaus, so Manuel Königsdorfer, Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins Ulm. Zwei zwischenzeitlich als vermisst gemeldete Personen konnten wieder aufgefunden werden.