400-Millionen-Euro-Auftrag

Schon wieder ein Millionenauftrag: HENSOLDT profitiert vom anhaltenden Rüstungsboom

Bei Hensoldt geht es Schlag auf Schlag: Erst vor zwei Tagen meldete der Rüstungsspezialist einen 100-Millionen-Euro-Auftrag für Radartechnik am Standort Ulm. Jetzt folgt der nächste Millionendeal.

Teilen

Stand

Von Autor/in Peter Schmid

Bei HENSOLDT reißen die Großaufträge nicht ab: Erst vor zwei Tagen meldete der Rüstungskonzern mit Sitz in Taufkirchen einen 100-Millionen-Euro-Auftrag für Radartechnik am Standort Ulm. Nun folgen neue Verträge für den Standort Oberkochen (Ostalbkreis) mit einem Volumen von mehr als 400 Millionen Euro.

HENSOLDT liefert digitale Sichtsysteme, unter anderem für den Panzer "Schakal".
HENSOLDT liefert digitale Sichtsysteme, unter anderem für den Panzer "Schakal". KNDS

HENSOLDT: Großaufträge für digitale Sichtsysteme

Der Großauftrag in Oberkochen umfasst den Bau von digitalen Sichtsystemen. Dadurch kann die Panzerbesatzung ihre Umgebung rundum überblicken, anstatt nur durch einen engen Sehschlitz zu schauen. Ausgestattet werden sollen der Radschützenpanzer "Schakal" und der Kampfpanzer "Leopard 2 A8". Erst im November hatte HENSOLDT einen Großauftrag im Wert von knapp einer Milliarde Euro erhalten. Am Standort Oberkochen beschäftigt das Rüstungsunternehmen rund 1.000 Menschen.

Ulm

Serienproduktion von Radaren Rüstungshersteller HENSOLDT baut Produktion in Ulm aus

Der Sensorspezialist HENSOLDT mit Standort in Ulm will seine Produktionskapazität für kleine Radarsysteme verfünffachen. Ab 2027 sollen jährlich rund 1.000 Radare produziert werden.

Ulm

Rüstungshersteller mit größtem Standort in Ulm Millionenauftrag für Hensoldt-Radare für die Ukraine

Der Rüstungshersteller Hensoldt hat einen Auftrag für die Lieferung weiterer Radarsysteme für die Ukraine erhalten. Es gehe um ein Volumen von 340 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit.

Ulm

Rüstungshersteller mit Standort in Ulm HENSOLDT steigert Umsatz und Gewinn deutlich

Der Rüstungshersteller HENSOLDT mit seinem Werk in Ulm hat im vergangenen Jahr ein dickes Umsatzplus eingefahren. Die Firma profitiert dabei auch vom Krieg gegen die Ukraine.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Peter Schmid
SWR-Aktuell Redakteur Peter Schmid

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir Ihnen, woher wir unsere Infos haben!