Der Autobauer Porsche hat zum 1. März die Mehrheit an einer Tochterfirma des Batterieherstellers VARTA in Ellwangen (Ostalbkreis) übernommen. Das Unternehmen wird umbenannt und soll neue Kundenkreise erschließen, wie Porsche am Dienstag mitteilte.
Mitte vergangenen Jahres waren die Pläne zur Übernahme des E-Auto-Batteriegeschäfts bekannt geworden. Die nun vollzogene Übernahme ist Teil der Sanierung des angeschlagenen Batterieherstellers. Unabhängig davon plane die Porsche AG weiterhin, auch bei der VARTA AG selbst einzusteigen, hieß es.
Namenswechsel und neue Absatzmöglichkeiten
Die bisherige VARTA-Tochter V4Drive stellt Boosterzellen her, die auch im Porsche verbaut sind. Derzeit werde in Ellwangen produziert, voraussichtlich ab April auch im 40 Kilometer entfernten bayerischen Nördlingen. Das Unternehmen heißt nun V4Smart. Der Namenswechsel solle auch deutlich machen, dass die Hochleistungsbatterien nicht nur im Bereich Automotive zum Einsatz kommen sollen.
Bis zum Jahresende 375 Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter wird erhöht, so Porsche weiter. Bis Ende dieses Jahres sollen 375 Beschäftigte an beiden Produktionsstandorten arbeiten. Eine Vielzahl der Mitarbeitenden der VARTA-Gruppe werde dabei übernommmen.