Am Mittwochnachmittag ist an einem Bahnübergang in Langenau (Alb-Donau-Kreis) eine Regionalbahn mit einem Tanklaster zusammengestoßen. Wegen des Unfalls war die Strecke zwischen Ulm und Langenau 13 Stunden lang gesperrt. Es kam zu Verspätungen. Zum Betriebsstart um 4:30 Uhr rollte der Zugverkehr laut Bahn wieder.
Unfallursache könnte ein technischer Defekt sein
Das Millitärfahrzeug war laut Polizei auf einer Überführungsfahrt in die Ukraine. Der leere Tanklaster könnte wegen eines technischen Defektes auf den Gleisen liegen geblieben sein, die genaue Ursache wird noch ermittelt. Ein Regionalzug, der gerade aus dem Bahnhof Langenau in Richtung Ulm fuhr, prallte gegen den Lastwagen.
Der Fahrer des Lastwagens, der Lokführer und die 20 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Für sie wurde ein Bus organisiert. Die Bahnstrecke zwischen Langenau und Ulm war für 13 Stunden gesperrt. Laut einer Bahnsprecherin wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Zug sei nicht mehr fahrbereit gewesen und musste abgeschleppt werden. An der Regionalbahn und dem Lkw entstand ein Schaden von 350.000 Euro, sagte ein Polizeisprecher dem SWR am Donnerstagmorgen. Auch die Schrankenanlage am Bahnübergang wurde beschädigt.
Beeinträchtigungen bis Donnerstagvormittag erwartet
Die Sperrung wurde zwar inzwischen aufgehoben. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Ulm und Langenau seien wieder Zugfahrten möglich, teilt die Bahn auf ihrer Website mit. Dennoch kommt es den Angaben zufolge bis in den Nachmittag zu Beeinträchtigungen. Die Züge verkehren im Bereich Langenau mit verminderter Geschwindigkeit. Deshalb komme es zu Verspätungen, so die Bahn.