Der schwer verletzte Mann, der in der Nacht zum Samstag am Ulmer Karlsplatz gefunden wurde, wird weiter im Krankenhaus behandelt. Ob er noch in Lebensgefahr schwebt, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Bei dem schwer Verletzten handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus dem Raum Ulm. Weitere Angaben zur Identität des Verletzten machte die Polizei nicht.
Mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus
Die Sicherheitskräfte seien gegen 2 Uhr morgens gerufen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Ulm am Samstag mit. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Mann sehr schwere Kopfverletzungen aufwies, die ihm mutmaßlich durch massive Gewalteinwirkung zugefügt wurden. Der lebensgefährlich Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Spurensicherung am Ulmer Karlsplatz
Die Grünflächen rund um den Pavillon am Karlsplatz in der Ulmer Oststadt waren bis zum Samstagnachmittag großräumig abgesperrt. Spezialisten der Polizei sicherten vor Ort Spuren. Außerdem wurden Anwohner befragt, so der Polizeisprecher. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Die Ermittlungen zu den möglichen Tätern und den Hintergründen liefen auf Hochtouren.
Erst im Januar soll ein Mann bei einem Streit am Karlsplatz in Ulm zwei Männer mit einem Messer verletzt haben. Der Platz ist als Aufenthaltsort für Obdachlose und Drogenabhängige bekannt.
Anwohnerschaft beschwert sich über Lärm und Müll
Die Anwohnerschaft beschwert sich seit langem über Lärm, Müll und Drogen. Die Stadt Ulm hatte einen Aktionsplan für den Karlsplatz angekündigt, unter anderem mit verstärkten Kontrollen von Polizei und kommunalem Ordnungsdienst.