Auf der A7 bei Aalen ist am Dienstagmorgen ein Kleintransporter mit großer Wucht auf einen Sattelzug aufgefahren. Die vier Handwerker im Transporter wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.
Herausfordernde Rettungsaktion nach Unfall bei Aalen
Bei dem Auffahrunfall südlich des Agnesburgtunnels verkeilte sich der Kleintransporter unter dem Auflieger des Sattelzuges, teilte die Polizei am Dienstagvormittag mit. Das hatte dramatische Folgen: Bevor der Sattelzug zum Stehen kam, rollte er noch rund 200 Meter weiter und zog den verkeilten Transporter hinter sich her.
Ein 49-jähriger Fahrer eines VW Crafter fuhr ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf.
Eine komplizierte Situation für die Rettungskräfte. Der Zugang zu den lebensgefährlich verletzten Handwerkern war zunächst blockiert. Die Feuerwehr zog offenbar mit einer Seilwinde den zerstörten Transporter unter dem Auflieger hervor.
Dann erst konnten Fahrer und Beifahrer mit schwerem Gerät aus dem zerstörten Wagen gerettet werden, so Raimund Bees von der Feuerwehr Westhausen. Auch die auf der Rückbank sitzenden Kollegen verließen dann den Transporter leicht verletzt.
Zur Versorgung der Verletzten wurde neben vier Rettungswagen auch der Rettungshubschrauber "Christoph 22" aus Ulm eingesetzt.
Kleintransporter verliert Öl: A7 zwei Stunden lang gesperrt
Die A7 in Fahrtrichtung Süden wurde für zwei Stunden voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr zumindest einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Trümmerteile waren auf der Fahrbahn weit verstreut und wurden mit einer Kehrmaschine beseitigt. Aus dem mitgeschleiften Transporter war zudem so viel Öl ausgelaufen, dass es mit einer speziellen Reinigungsmaschine aufgenommen wurde.