Zwei Menschen lebensgefährlich verletzt

A7 bei Aalen: Kleintransporter wird fast 200 Meter von Sattelzug mitgeschleift

Bei einem Auffahrunfall auf der A7 bei Aalen ist ein Kleintransporter fast 200 Meter von einem Sattelzug mitgeschleift worden. Mehrere Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.

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Von Autor/in Rainer Schlenz

Auf der A7 bei Aalen ist am Dienstagmorgen ein Kleintransporter mit großer Wucht auf einen Sattelzug aufgefahren. Die vier Handwerker im Transporter wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Herausfordernde Rettungsaktion nach Unfall bei Aalen

Bei dem Auffahrunfall südlich des Agnesburgtunnels verkeilte sich der Kleintransporter unter dem Auflieger des Sattelzuges, teilte die Polizei am Dienstagvormittag mit. Das hatte dramatische Folgen: Bevor der Sattelzug zum Stehen kam, rollte er noch rund 200 Meter weiter und zog den verkeilten Transporter hinter sich her.

Ein 49-jähriger Fahrer eines VW Crafter fuhr ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf.

Eine komplizierte Situation für die Rettungskräfte. Der Zugang zu den lebensgefährlich verletzten Handwerkern war zunächst blockiert. Die Feuerwehr zog offenbar mit einer Seilwinde den zerstörten Transporter unter dem Auflieger hervor.

Dann erst konnten Fahrer und Beifahrer mit schwerem Gerät aus dem zerstörten Wagen gerettet werden, so Raimund Bees von der Feuerwehr Westhausen. Auch die auf der Rückbank sitzenden Kollegen verließen dann den Transporter leicht verletzt.

Unfall A7: Das Wrack des Kleintransporters musste mit einer Seilwinde aus dem Sattelzug herausgezogen werden. Dann erst konnten Fahrer und Beifahrer mit schwerem Gerät befreit werden.
Das Wrack des Kleintransporters musste auf der A7 bei Aalen offenbar mit einer Seilwinde aus dem Sattelzug herausgezogen werden. Dann erst konnten Fahrer und Beifahrer mit schwerem Gerät befreit werden. Thomas Heckmann

Zur Versorgung der Verletzten wurde neben vier Rettungswagen auch der Rettungshubschrauber "Christoph 22" aus Ulm eingesetzt.

Kleintransporter verliert Öl: A7 zwei Stunden lang gesperrt

Die A7 in Fahrtrichtung Süden wurde für zwei Stunden voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr zumindest einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Trümmerteile waren auf der Fahrbahn weit verstreut und wurden mit einer Kehrmaschine beseitigt. Aus dem mitgeschleiften Transporter war zudem so viel Öl ausgelaufen, dass es mit einer speziellen Reinigungsmaschine aufgenommen wurde.

Weil der Transporter über eine Strecke von 200 Metern mitgeschleift wurde, zog er eine lange Ölspur hinter sich her. Das Öl musste auf der A7 bei Aalen von einem Spezialfahrzeug beseitigt werden.
Weil der Transporter über eine Strecke von 200 Metern mitgeschleift wurde, zog er eine lange Ölspur hinter sich her. Die Verunreinigungen auf der A7 bei Aalen wurden von einem Spezialfahrzeug beseitigt. Thomas Heckmann
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