Diese Zündelei ging nach hinten los: Ein Zehnjähriger steckte am Freitag eine Gartenhecke in Neu-Ulm in Vollbrand. Zuvor haben er und andere Kinder offensichtlich mit Silvesterböllern gespielt. Laut Polizei beschädigten die Flammen einen angrenzenden Carport, eine Hausfassade eines Reihenhauses sowie Fenster.
Nach Heckenbrand: Zehnjähriger stellt sich der Polizei
Am Samstagmorgen erschien der zehnjährige Junge mit seinen Eltern beim Neu-Ulmer Polizeirevier und gab zu, den Brand verursacht zu haben. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Zeugen hatten zuvor beobachtet, dass Kinder in der Nähe mit Silvesterböllern spielten und dies der Polizei gemeldet. Woher der Junge die Böller hatte, ist bisher noch unklar.
Zivilrechtliche Folgen für den Jungen möglich
Obwohl die Tat des Kindes grundsätzlich als Straftat zu werten ist, wird gegen den Jungen aufgrund seines Alters nicht strafrechtlich ermittelt. In Deutschland gilt eine Strafmündigkeit erst ab 14 Jahren. Dennoch könnten laut Polizei zivilrechtliche Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, die sich gegen die Eltern des Kindes richten könnten. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.