Baden-Württemberg ist nach einer schneereichen und glatten Nacht winterlich in die neue Woche geschlittert. Im Südwesten Deutschlands fielen bereits am Sonntagabend bis zu 25 Zentimeter Neuschnee. Abgesehen von mehreren Leichtverletzten, einem Millionenschaden durch Unfälle und Verspätungen sowie Ausfällen verlief die Rückkehr von Schnee und Eis in Baden-Württemberg noch glimpflich.
In Stuttgart nutzten viele Schnee-Fans das Wetter aus, um in der Stadt einfach mal Ski zu fahren:
In anderen Bundesländern fiel dagegen der Präsenzunterricht aus, Verkehrsbetriebe kapitulierten dort vor dem Schneetreiben. Bis zum Montagmorgen war in Baden-Württemberg vor allem das Gebiet zwischen Stuttgart und Ulm betroffen. Zahlreiche liegen gebliebene Lkws blockierten Autobahnen, Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz, Autos stauten sich, Straßen wurden stundenlang gesperrt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Schwere Unfälle gab es aber nach Polizeiangaben nicht. Im Laufe der Nacht beruhigte sich die Wetterlage wieder etwas.
Wetter in BW: "Nichts mehr mit Schnee" in niedrigen Lagen
Nun steht ein Wetterwechsel an: Die Temperaturen steigen, es wird Regen erwartet. In den Niederungen sei dann "nichts mehr mit Schnee", hieß es. Schneien soll es am Montag noch vor allem im nordöstlichen Baden-Württemberg, etwa zwischen Ostalb, Schwäbischem Wald, Odenwald und Main-Tauberfranken.
Sonst fällt zeitweise leichter Regen oder Schneeregen, meist ist es aber trocken. Dabei überwiegen dichte Wolken, die Sonne zeigt sich kaum. Die Temperaturen erreichen ein bis acht Grad. Die Tiefstwerte liegen zwischen null und minus sieben Grad. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte durch überfrierende Nässe.
Der Dienstag startet trocken, dann erwartet BW von Westen neuer Regen. Örtlich kann es glatt werden. Am Mittwoch wird es bewölkt und nasskalt mit Regen, später wird wieder Schnee erwartet.