Teil eines gewaltverherrlichenden Netzwerks?

Kinderpornografie-Verdacht: Durchsuchung bei Jugendlichem in BW

Die Polizei hat die Wohnung eines Jugendlichen in BW durchsucht. Er soll Teil eines gewaltverherrlichenden Netzwerks sein und sich kinderpornografische Inhalte beschafft haben.

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Ein Jugendlicher aus Württemberg steht im Verdacht, dem Community-Netzwerk "No Lives Matter" anzugehören. Die Polizei hatte, wie sie am Montag mitteilte, bereits vergangene Woche seine Wohnung durchsucht. "No Lives Matter" werbe für verbrecherische Handlungen und fordere zu Selbstverletzungen und zum Missbrauch von Tieren auf. Ziel der Community sei eine Abschaffung aller gesellschaftlichen Standards, so das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg.

Kinderpornografische Inhalte von 13-Jähriger bekommen?

Es besteht laut LKA der Verdacht, dass der Jugendliche für Graffiti-Schmierereien in Bad Herrenalb (Kreis Calw) verantwortlich ist. Diese hätten die Bezeichnung "No Lives Matter" enthalten. Der Jugendliche solle zudem im Jahr 2025 von einem im europäischen Ausland wohnenden, damals 13-jährigen Mädchen kinderpornografische Inhalte bekommen haben, so das LKA weiter. Außerdem soll er das Mädchen bedroht und aufgefordert haben, ihm weitere solche Aufnahmen zu übersenden. Darüber hinaus wird ihm eine Straftat nach dem Waffengesetz vorgeworfen.

Grundlage für die Ermittlungen waren Hinweise von britischen Behörden und der US-Organisation National Center for Missing and Exploited Children. Das in Baden-Württemberg ansässige Cybercrime-Zetrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg konnten den Jugendlichen daraufhin ausfindig machen.

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SWR

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