Nach der Ahrflut hat Rheinland-Pfalz seine Hochwasservorsorge weiterentwickelt. Das Umweltministerium präsentierte konkrete Fortschritte aus dem 7-Punkte-Plan. Darunter das neue Simulationssystem "Hydro-Zwilling". Es zeigt auf Basis von Wetterdaten, wie sich Starkregen und Hochwasser in Straßen und an Häusern ausbreiten könnten. Auch historische Pegelstände und neue Gefahrenzonen fließen künftig in die Bewertung ein. Die Software soll Kommunen und Einsatzkräfte sowie ab 2026 auch Bürgerinnen und Bürger unterstützen.
Drei Jahre Flutkatastrophe Im Ahrtal schon vor über 100 Jahren Pläne für Staudämme
Die Flutkatastrophe mit mehr als 130 Todesopfern im Ahrtal war nicht die erste Katastrophe im Norden von Rheinland-Pfalz. Auch Anfang des vergangenen Jahrhunderts gab es eine große Flutkatastrophe mit vielen Todesopfern. Danach gab es viele Pläne, um die Wassermassen im Tal aufzuhalten. Doch umgesetzt wurde nichts.