Das Feuer war gegen 1 Uhr in der Nacht bemerkt worden. Die Feuerwehr Pirmasens und die umliegenden Wehren aus Rodalben, Petersberg, Höheischweiler, Höhfröschen und Thaleischweiler rückten mit 15 Fahrzeugen und insgesamt 70 Einsatzkräften an. Unter anderem war auch eine Drohneneinheit vor Ort, die durch Wärmebildaufnahmen aus der Luft unterstützen konnte.
Feuer am Staffelhof bei Pirmasens schnell unter Kontrolle
Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle, konnte aber nicht verhindern, dass die Scheune und landwirtschaftliche Geräte abbrannten. Durch einen massiven Löschangriff konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere benachbarte Gebäude aber verhindert werden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden für die umliegenden Gemeinden Petersberg und Fehrbach Warnmeldungern herausgegeben, dass Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten sollen.
Sechs Feuerwehrleute im Einsatz verletzt
Bei den Löscharbeiten wurden laut Stadt sechs Feuerwehrleute leicht verletzt. Drei davon wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Warum das Feuer ausbracht, steht noch nicht fest. Die Kripo Pirmasens hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0631 369-15199.
Verdacht auf freigesetztes Asbest
Weil die Stadt davon ausgeht, dass in der Scheune möglicherweise asbesthaltige Teile verbaut waren, wurde die zuständige Behörde, die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, verständigt. Asbest ist giftig und krebserregend. Im verbauten Zustand ist es weitgehend harmlos, bei Sanierungsarbeiten oder eben Bränden, können aber gesundheitsschädliche Schadstoffe freigesetzt werden.
Die Feuerwehr war noch stundenlang damit beschäftigt, das abgebrannte Stroh und Heu auseinander zuziehen und Glutnester abzulöschen.