Die Vorgehensweise war nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwei Mal ähnlich: Die 45-Jährige hatte über eine Zeitungsanzeige einen so genannten Escort-Service angeboten. Zunächst soll die Frau im Juli 2020 in einer Wohnung in der Nähe von Pforzheim in Baden-Württemberg einem Mann heimlich mit K.O.-Tropfen betäubt haben.
Gleiches geschah dann im Oktober des gleichen Jahres in einem Hotelzimmer in Kaiserslautern. Während die Männer betäubt waren, soll sie dann Geld gestohlen haben und verschwand. Laut den Ermittlern waren es jeweils 600 bis 700 Euro.
Frau soll Mann in Hotelzimmer in Kaiserslautern eingesperrt haben
"Die Männer wachten mit Übelkeit beziehungsweise Kreislaufbeschwerden auf", so die Staatsanwaltschaft. In Kaiserslautern habe der Mann aus dem Hotelzimmer befreit werden müssen, weil die Frau das Zimmer von außen verschlossen haben soll.
Die Staatsanwaltschaft wirft der 45-Jährigen Raub, Körperverletzung und im Kaiserslauterer Fall auch Freiheitsberaubung vor. Sie habe Angaben gemacht, die nun von einem Gericht bewertet werden sollen, teilen die Ermittler mit. Weitere Details werden nicht genannt. Weil Fluchtgefahr bestehe und auch die Gefahr, dass die Frau so etwas wieder macht, sitzt sie nun in einem Gefängnis. Das Landgericht Kaiserslautern wird nun entscheiden, wie es weitergeht.
Vorfall mit K.O.-Tropfen in Kaiserslautern kein Einzelfall: