Wie der 1. FC Kaiserslautern dem SWR bestätigte, wird das Weihnachtssingen im Fritz-Walter-Stadion in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Grund: das Geld. Dem Verein ist die Veranstaltung zu teuer.
Ein Sprecher des FCK sagte, es müssten mindestens 8.000 Menschen zum Weihnachtssingen kommen, damit man kein Minusgeschäft mache. Die Künstler, die eine solche Zahl Fans aber garantieren würden, seien zu teuer. Im vergangenen Jahr war zum Beispiel Schlagerstar Vanessa Mai beim Weihnachtssingen auf dem Betzenberg dabei. Selbst bei sehr guter Auslastung des Stadions würden aber nach Angaben des Vereins die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Oder der FCK müsste einen Eintrittspreis verlangen, der dann sehr hoch wäre. Hinzu komme der enorme personelle Aufwand.
Auch regionale Künstler für Weihnachtssingen geprüft
Der Verein hat auch geprüft, die Veranstaltung ohne große Künstler, sondern mit regionalen Chören ablaufen zu lassen. Aber bei dieser Version ist die Befürchtung zu groß, dass nicht genug Menschen ins Stadion kommen. Stefan Roßkopf, der Leiter Unternehmenskommunikation beim FCK sagte: "Wir machen das nicht, um Geld zu verdienen. Es macht aber auch keinen Sinn, wenn es nachher ein finanzielles Minusgeschäft ist." Nicht ausgeschlossen ist, dass das Weihnachtssingen in Zukunft in anderer Form wieder stattfindet.