200 Polizisten bei 21 Durchsuchungen beteiligt

Schlag gegen illegales Glücksspiel im Norden von RLP

Die Polizei hat am Dienstag nach eigenen Angaben einen Großeinsatz gegen illegales Glücksspiel durchgeführt. Ein Mann wurde verhaftet.

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Die Razzia hat laut Polizei am Dienstagabend stattgefunden. Durchsucht wurden demnach Gaststätten, Cafés und Privatwohnungen in den Kreisen Neuwied, Ahrweiler und dem Westerwaldkreis. Konkret liefen die Einsätze gleichzeitig in Neuwied, Linz am Rhein, Bad Hönningen, Selters (Westerwald), Bad Neuenahr-Ahrweiler und in den nordrhein-westfälischen Orten Bad Honnef, Troisdorf und St. Augustin.

75.000 Euro Bargeld sichergestellt und 75 Glücksspielautomaten

Beteiligt waren neben rund 200 Polizisten auch die Ordnungsbehörden. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz haben sie 21 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Insgesamt wurden laut Polizei rund 120 Personen bei mutmaßlich illegalem Glücksspiel angetroffen und überprüft. Dabei seien 75 illegale Glücksspielautomaten und Bargeld in Höhe von 75.000 Euro sichergestellt worden.

Außerdem wurde ein Schusswaffe gefunden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt in dem Zusammenhang gegen 12 Personen. Ihnen wird vorgeworfen, illegales gewerbsmäßiges Glücksspiel betrieben zu haben. Das kann mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren Haft bestraft werden. Der festgenommene Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Laut Polizei wurdne auch zahlreiche Datenträger, Unterlagen und Aufzeichnungen sichergestellt, die nun ausgewertet werden sollen.

Erstmals publiziert am
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SWR

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