Zukunft der Jugendlichen weiter unklar

Jugendliche nach Stromschlag auf Güterwaggon in Wörth weiter in Lebensgefahr

Vor zwei Monaten waren zwei 16-Jährige am Bahnhof Wörth (Kreis Germersheim) auf einen Kesselwagen geklettert. Beide erlitten dabei einen Stromschlag.

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Stand

Auch rund zwei Monate nach der folgenschweren Kletteraktion liegt eine der beiden Jugendlichen nach wie vor auf der Intensivstation. Sie schwebe weiter in Lebensgefahr, teilte die Bundespolizei mit. Der zweite Jugendliche war bereits kurz nach dem Unfall an seinen Verbrennungen gestorben.

Ende Mai waren die beiden am Gleis 19 im Bahnhof Wörth spät abends auf einen dort abgestellten Kesselwagen für flüssige oder gasförmige Güter geklettert. Laut Polizei hatten sie möglicherweise nicht einmal die Oberleitung berührt. Es reichte wohl schon, dass sie nur in die Nähe der 15.000-Volt-Leitung kamen. Der Strom sprang dann wahrscheinlich über: Ein sogenannter Spannungsbogen oder auch Lichtbogen.

Jugendliche zunächst beide in Krankenhäuser gebracht

Die beiden Jugendlichen fielen lebensgefährlich verletzt in das Gleisbett. Zeugen bemerkten das und riefen die Polizei und den Notarzt. Wie ein Polizeisprecher dem SWR sagte, erlitten die Jugendlichen auch Verbrennungen. Sie kamen zunächst beide in Spezialkliniken nach Tübingen und Stuttgart.

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