Die Papier-Armbänder sollen Schülerinnen und Schüler vor K.-o.-Tropfen schützen. Zum Testen rührt man sein Getränk um und tupft ein paar Tropfen auf das Testfeld am Armband. Nach maximal zwei Minuten sieht man ein Ergebnis: Färbt sich das Feld blau, enthält das Getränk wahrscheinlich K.-o.-Tropfen.
Wie die Stadt Speyer mitteilt, sollen die Armbänder es so möglich machen, Getränke diskret auf K.-o-Tropfen zu testen. Bereits geringe Mengen der Flüssigkeit genügen, um durch eine einfache chemische Reaktion auf dem Armband einen Hinweis zu geben.
Armbänder sollen vor gefährlichen Drinks schützen
Die Armbänder sind Teil einer neuen Präventionsinitiative in Speyer, die unter anderem vom ZONTA-Club, in dem sich berufstätige Frauen engagieren, gestartet wurden. Nach Angaben der Stadt Speyer hat der ZONTA-Club die Armbänder finanziert. Die Armbändchen werden demnach von den Schulsozialarbeitern an den Schulen in Speyer und außerdem im Rahmen der Jugendförderung verteilt.
Außerdem können Jugendliche auch mit Pädagogen der Jugendberufsagentur Plus über ihre Erfahrungen sprechen. Das Projekt soll auf die Gefahr durch K.-o.-Tropfen aufmerksam machen, teilte die Stadt Speyer in einer Pressemitteilung mit.