Man könnte meinen, die Pfälzer Waldhütten seien leer bei den dunklen Wolken und dem Regen in den vergangenen Tagen. Das ist aber gar nicht der Fall. Auch wenn Sommer in Deutschland eigentlich anders aussieht.
Es sind vor allem traditionelle Wandergruppen, die ihre Ausflüge geplant haben und deshalb auch bei schlechtem Wetter in den Pfälzerwald kommen, erklärt der Vorstand des Pfälzerwald-Vereins Hauenstein (Kreis Südwestpfalz).
Erreichbarkeit der Hütten
Waldhütten und Naturfreundehäuser wie die Totenkopfhütte in Maikammer (Kreis Südliche Weinstraße) können mit dem Auto erreicht werden. Sie sind daher wetterunabhängig. Die Waldhütte Hohe List (Kreis Südwestpfalz) kann nur über die nassen Wanderwege erreicht werden und muss deshalb auf einige Wanderer verzichten, erklärt der Betreiber.
"Es fehlen hauptsächlich die Spontan-Wanderer und Biker, die bei schönem Wetter kurzfristig eine Wander- oder Fahrradtour starten", schreibt der Vorstand des Pfälzerwald-Vereins Hauenstein auf SWR Anfrage.
Hochsaison fürs Wandern: Herbst
Der Betreiber der Ringelsberghütte in Frankweiler (Kreis Südliche Weinstraße) erklärt, dass auch beim Wandern das sogenannte "Sommerloch" existiere. Die Hochsaison beginne ab September und dauert bis Ende des Herbstes an.