Kurzschluss in Schaltanlage

Brand bei Schott in Mainz - Werk kurzzeitig ohne Strom

Bei dem Spezialglashersteller Schott in Mainz ist am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Betroffen war das zentrale Umspannwerk, das das gesamte Werk mit Strom versorgt.

Teilen

Stand

In der Nähe des Werkes hing deutlicher Brandgeruch in der Luft. Das Gebäude des Umspannwerkes hat nach Angaben eines Sprechers die Größe eines Einfamilienhauses. Aus den Türen und Fenstern seien große, dunkle Rauchwolken gezogen.

Produktion bei Schott für anderthalb Stunden lahmgelegt

Durch das Feuer war das gesamte Werk für etwa anderthalb Stunden ohne Strom. Fachleute sorgten im Anschluss dafür, die Gebäudeteile von Schott nach und nach wieder mit Strom zu versorgen. Gegen Abend waren dann nach Angaben des Sprechers alle wieder am Netz. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.

Kurzschluss war Ursache für Brand bei Schott

Ursache sei ein Kurzschluss in der Schaltanlage gewesen, weil ein Kabel durchtrennt worden war. Wie genau es dazu kam, müsse noch geprüft werden. Welche Folgen der Brand für die Produktion haben wird und welcher Schaden insgesamt entstanden ist, könne man im Moment noch nicht abschätzen, so der Sprecher.

In den kommenden Tagen müssten verschiedene Geräte auf ihre Belastungsfähigkeit hin getestet werden. Erst dann könne man sehen, ob etwas kaputt gegangen sei.

Mainz

Für den Blick in unendliche Weiten Mainzer Glashersteller SCHOTT liefert letztes Bauteil für größtes Spiegelteleskop der Welt

Der Mainzer Glashersteller Schott hat das letzte Element für das größte Spiegelteleskop der Welt hergestellt. Jetzt werde man das Bauteil in die Atacama-Wüste nach Chile schicken.

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR RP

Mainz

Spezialglashersteller mit durchwachsener Bilanz Schott verdient weniger - und will dennoch investieren

Gestiegene Energiekosten, gesunkene Nachfrage: Auch die Schott AG bleibt von der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage nicht verschont. Was bedeutet das für die Beschäftigten?

Aktuell um 12 SWR1 Rheinland-Pfalz