Falsches Futter sorgt im Wildpark Gonsenheim in Mainz aktuell für ernsthafte Probleme. Mehrere Tiere, darunter Ziegen, Mufflons und Damwild, sind schwer erkrankt. Besucher hatten ihnen ungeeignetes Futter gegeben.
Karotten, Brot und Gras sind nichts für Wildtiere
Laut der Revierleiterin mögen Karotten oder Brot harmlos wirken. Solches Futter könne aber gefährliche Krankheiten auslösen. Besonders problematisch sei gepflücktes Gras, das oft mit Hundekot verunreinigt sei. Auch giftige Pflanzen wie Efeu seien gefährlich.
Das Gras ist im Umkreis des Wildparks stark von Hundekot und -urin belastet.
Nur Futter aus Automaten im Wildpark erlaubt
Um die Tiere zu schützen, ist nach Angaben des Tierparks ausschließlich das Futter aus den Futterautomaten vor Ort erlaubt. Mit diesem Futter seien die Tiere gut versorgt.
Wenn die Automaten leer sind, hätten die Tiere schon ihre vorgesehene Tagesration bekommen. Besucherinnen und Besucher sollten dann auf keinen Fall sonstige Pflanzen und Lebensmittel füttern.
Obst und Gemüse für Tiere kann gespendet werden
Wer den Tieren im Wildpark Gonsenheim etwas Gutes tun will, kann frisches Obst und Gemüse vor Ort abgeben. Es wird dann an die Tiere verfüttert.
Brot wird aber nicht mehr angenommen, weil es im Wildpark keine Wildschweine mehr gibt. Und allen anderen Tieren schade die Fütterung von Brot und sonstigen Backwaren.